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Das 8,06 km² große Wimsheim befindet sich im
Heckengäu. Es erstreckt sich malerisch im oberen Grenzbachtal. Durch das
Waldgebiet "Hagenschiss" wird es landschaftlich von dem 12 km entfernten
Pforzheim getrennt. Mit zwei Kreisstraßen, einer Landstraße und der in
unmittelbarer Nähe befindlichen Anschlusstelle Heimsheim an die BAB A 8
Stuttgart - Karlsruhe besitzt Wimsheim eine gute Verkehrslage.
Seine erste Erwähnung erfuhr Wimsheim 1229 als Gut des Klosters
Bebenhausen. Durch Verkauf ging es im Jahr 1232 in den Besitz des
Klosters Maulbronn über. Wimsheim wurde 1634 im Verlauf des
Dreißigjährigen Krieges niedergebrannt, in der Folge jedoch wieder
aufgebaut. So wurde 1883 an altem Standort die Micheliskirche in
neoromanischem Stil neu errichtet.
Der spätmittelalterliche Kirchturm wurde mit in das Bauwerk einbezogen.
Die Kirche und ihr Turm mit seinem römischen Viergötterstein in der
Südwestecke prägen gegenwärtig die Stadtsilhouette. Diese Präsenz führte
in der Bevölkerung zu der Bezeichnung Wimsheimer Dom. Das
denkmalsgeschützte Pfarrhaus rundet das Kirchensemble malerisch ab.
Idyllische Gässchen, romantische Winkel und malerische alte Gebäude
laden zu einem gemütlichen Stadtbummel ein. Gut beschilderte Rad- und
Wanderwege bieten die Möglichkeit, die landschaftlich reizvolle Umgebung
zu erkunden. Gemütliche Gasthäuser bieten einheimischen Speis und Trank.
Das aktive städtische Vereinsleben stellt sich bei zahlreichen
Veranstaltungen und Festen vor. Als Highlight gilt das am 3. Sonntag im
Juli stattfindende Straßenfest. Am letzten Juni- oder am ersten
Julisonntag lädt das Rettichfest seine Gäste ein. Zu Pfingsten steht das
Göckelessen auf dem Programm. Auch zum 1. Mai und zum jährlichen
Sportfest herrscht unter Einheimischen und deren Gästen Spaß und gute
Laune. |