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"Remchingen" ist ursprünglich kein Ortsname, sondern
der Familienname eines mittelalterlichen Adelsgeschlechts, das im
Pfinzgau - der Region unmittelbar nördlich des Schwarzwaldes - ansässig
war. Als Mitte der 1970-er Jahre die Enzkreisgemeinden Darmsbach,
Nöttingen, Singen und Wilferdingen zusammengeschlossen wurden, hat man
auf den alten Adelsnamen zurückgegriffen und die neu entstandene
Ortschaft Remchingen genannt.
Heute hat Remchingen rund 11.800 Einwohner. Die Gemeinde liegt etwa auf
halbem Wege zwischen Karlsruhe und Pforzheim an der B 10. Beide
Großstädte sind schnell zu erreichen. Durch diese günstige Lage bedingt,
haben sich in Remchingen Firmen verschiedener Branchen angesiedelt, z.B.
aus den Bereichen Metallverarbeitung, Computer-Dienstleistung,
Solarenergie, Maschinenbau.
Seinen Bürgern und Besuchern hat Remchingen mancherlei zu bieten:
Besonders stolz sind die Remchinger auf ihre "Alte Kirche" und ihre
moderne Kulturhalle. Die "Alte Kirche" mit ihrem beeindruckenden Turm,
erbaut 1784 bis 1786 im frühklassizistischen Stil, steht im Teilort
Wilferdingen. Sie dient heute nicht mehr als Gotteshaus, denn die
evangelische Kirchengemeinde besitzt seit 1975 eine neue Kirche, die
Christuskirche. Die "Alte Kirche" ist jetzt ein kleines Kulturzentrum,
das die Gemeindebücherei beherbergt und genug Raum für Konzerte,
Kleinkunst und Lesungen hat. Die Kulturhalle, ein architektonisch
interessantes, fast postmodernes Gebäude, erbaut 1990, bietet bestuhlt
bis zu 650 Personen, unbestuhlt bis zu 1.500 Personen Platz. Hier finden
Tagungen, Vereinsfeiern, Konzerte und Theatervorstellungen statt.
Sportlich Interessierte finden im Remchingen zahlreiche Sportvereine,
die populäre Sportarten wie Fußball und Tennis, aber auch Exotisches wie
Rhönradturnen pflegen. In der Bergschule im Teilort Singen ist ein
kleines Hallenbad eingerichtet worden. Das Schlossbad, ein großzügig
angelegtes beheiztes Freibad, befindet sich in den Buchwaldwiesen. |