|
Engelsbrand mit seinen Teilorten Engelsbrand,
Grunbach und Salmbach wurde einst als Waldhufendorf angelegt. 1975
wurden die drei Teilorte zusammengeschlossen. Der Ort liegt in der Nähe
von Pforzheim und viele
Bewohner arbeiteten in der Pforzheimer Schmuck- und Uhrenindustrie. Man
nannte sie die Rassler. In Pforzheim kann man ein Standbild von ihnen
sehen. Diese Rassler zogen frühmorgens zu Fuß kilometerweit nach
Pforzheim, um ihrer Arbeit nachzugehen und abends wieder zurück in ihr
heimatliches Dorf, wo sie ihre kleinen Äcker und ihr Vieh versorgten.
Mit anderen Worten: Es war ein sehr mühsames Leben. Heute sind
Engelsbrand wie auch Grunbach und Salmbach als Erholungsorte bekannt und
beliebt. Engelsbrand liegt auf der Enz-Nagold-Platte und bietet einen
sehr romantischen Ausblick auf das Enz-Nagold-Tal. Aber Engelsbrand
besitzt heute auch kleinere Industrieansammlungen, die für Beschäftigung
in der Gemeinde sorgen.
Grunbach liegt ebenfalls auf der Höhe über Pforzheim und man hat einen
herrlichen Blick über Pforzhheim und die Flüsse
Nagold und Enz.
Salmbach liegt von den drei Orten am höchsten und war bereits im
Mittelalter durch seinen Erzabbau bekannt. Durch das viele Holzaufkommen
in der Umgebung des Ortes stellten Köhler sogenannte Meiler auf und
gewannen so Holzkohle . Heute ist das aber Vergangenheit. In einem
Waldhufenmuseum, das im Rats- und Schulhaus eingerichtet wurde, können
diese alten, mühsamen Arbeitsmethoden noch besichtigt werden.
In allen drei Teilorten von Engelsbrand herrscht ein reges Vereinsleben.
Es gibt den Musikverein, in allen Ortsteilen eine freiwillige Feuerwehr,
Gesangvereine und den Kirchenchor. |